Partner
Langjährige Partner der FES
Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs (PASSIA)
PASSIA wurde 1987 gegründet und ist eine unabhängige und unparteiische Organisation die durch wissenschaftliche Forschung, Dialog und Veröffentlichungen das Verständnis für palästinensische Anliegen und Ereignisse in Gegenwart und Vergangenheit fördert. Das Institut erarbeitet konstruktive Lösungsansätze zur Zukunft Jerusalems und des Friedensprozesses. In Zusammenarbeit mit der FES hat PASSIA verschiedene Publikationen publiziert und durch Briefings, Runde Tische und Workshops PASSIA den internationalen Dialog im In- und Ausland gefördert.
Palestine Economic Policy Research Institute (MAS)
MAS wurde 1994 als eine unabhängige, gemeinnützige Institution gegründet, um durch politikrelevante und angewandte ökonomische und soziale Forschung zur Politikberatung beizutragen. MAS stellt durch empirische Untersuchungen wertvolles Material zur Verfügung. Die FES stellt Mittel für die Forschung zu Fragen der sozialen Sicherung und des informellen Wirtschaftssektors zur Verfügung. Die Zusammenarbeit zwischen der FES und MAS, ist der wirtschaftlichen Entwicklung in den Palästinensischen Autonomiegebieten gewidmet.
International Peace and Cooperation Centre (IPCC)
Das IPPC wurde 1998 als Ausbildungsstätte in Jerusalem gegründet und befasst sich mit der Rolle Jerusalem im Nahostkonflikt. Die Arbeit des IPPC versucht Szenarien für Jerusalem als lebenswerte und offene Hauptstadt für alle Bewohner zu entwickeln. Die FES arbeitet mit IPPC im Jerusalem-Berlin Forum zusammen, welches den Internationalen Dialog fördern und durch die gemeinsame Erfahrungen verschiedener Experten und Stadtplaner aus der geteilten Stadt Jerusalem und dem ehemals geteilten Berlin, politische Lösungen entwickeln soll.
Women‘s Affairs Technical Committee (WATC)
WATC wurde in Folge der Madrider Friedensgespräche im Jahr 1992, als überparteiliches Nichtregierungs- Koordinierungsgremium gegründet. Hauptziel des WATC ist es die die Arbeit der Mitgliedsorganisationen des WATC zu koordinieren. Ziel ist es die demokratischen Prozesse zu unterstützen und frauengerechte Strukturen zu schaffen. Daher bietet die FES zusammen mit dem WATC Weiterbildungen für neugewählte Mitgliederinnen der Gemeinde- und Stadträte. Die Zusammenarbeit zwischen der FES und WATC unterstützt die Zivilgesellschaft und politische Veränderungen.
Health Development Information and Policy Institute (HDIP)
HDIP wurde 1989 von einer Gruppe von Ärzten gegründet um Gesundheits- und Entwicklungsinitiativen in den Palästinensischen Autonomiegebieten voranzutreiben. Mittlerweile ist die Gruppe auch aktiv an der Demokratieförderung beteiligt. HDIP versucht langfristig die notwendige Grundlage für eine demokratische und nachhaltige Zivilgesellschaft zu schaffen. Die FES-Partnerschaft mit HDIP konzentriert sich vor allem Jugendliche ins politische Geschehen miteinzubeziehen. Diese Arbeit ist integraler Bestandteil der Arbeit der FES eine Zivilgesellschaft zu schaffen.
Jerusalem Media und Communication Center (JMCC)
1998 gründeten Journalisten und Wissenschaftler das JMCC um Informationen zu den Palästinensischen Autonomiegebieten zu Verfügung zu stellen. Langfristig versucht das JMCC durch die Medien, Forschung und Meinungsumfragen, genaue und verläßliche Information anzubieten. Die Zusammenarbeit zwischen der FES und JMCC resultierte bisher in Meinungsumfragen zur Einschätzung der Demokratie und der Regierung in den Palästinensischen Autonomiebehörden. Diese Arbeit schafft die Grundlagen für politische Veränderungen, um eine starke Zivilgesellschaft zu ermöglichen.
The National Society for Democracy and Law (NSDL)
Die NSDL ist eine junge, unabhängige und derzeit eine der wenigen NGOs in Rafah, die sich für Menschenrechte in der Region einsetzt. Die NSDL arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene, um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zu fördern. Die Organisation setzt sich ein für den Schutz der Menschenrechte, wie sie im palästinensischen Grundgesetz und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben stehen. Angesichts der momentanen Situation der Gesetzlosigkeit im Gazastreifen ist das Engagement von NSDL für die Verteidigung der Menschenrechte von großer Bedeutung. Indem sie versucht die Rolle der NGOs in den Palästinensischen Autonomiegebieten zu stärken, fördert NSDL demokratische Werte und eine demokratische Kultur. Die FES arbeitet mit NSDL seit 2007 zusammen, unter anderem im Rahmen von Seminaren, gewaltfreien Demonstrationen und der Förderung der Pressearbeit der Organisation.
Al-Aqsa Universität
Im Jahr 2000 wurde die Hochschule für Erziehungswissenschaften in Gaza zur Al-Aqsa Universität benannt. Die staatliche Universität hat fünf Fakultäten und mehrere Lehr- und Forschungsabteilungen, darunter die Abteilung der „Continuing Education & Community Service (CECSD)“. Die CECSD bietet sowohl Studenten als auch Berufstätigen wichtige Dienste in verschiedenen Bereichen. Dazu zählt die Durchführung von zweijährigen Programmen, u.a. zur Ausbildung von Radio- und Fernsehkorrespondenten sowie von zukünftigen Führungskräften im NGO-Sektor. Darüber hinaus werden zahlreiche Trainings, Seminare, Workshops und Fortbildungen für Studenten und Angestellte angeboten. Angesichts des Sicherheitschaos im Gazastreifen unterstützte die FES in Kooperation mit der CECSD Ende 2006 eine dreimonatigen Reihe von Seminaren zur Friedenserziehung für Studierenden der Erziehungs- und Medienwissenschaften an der Al-Aqsa Universität.


