Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro East-Jerusalem
P.O. Box 25126
Mount of Olives St. 24
91251 Jerusalem

Tel.: 00972-2-532 83 98
Fax: 00972-2-581 96 65

E-Mail: info@fespal.org
www.fespal.org

Sie sind hier: Startseite » Aktivitäten » Kommunikationsworkshop mit Botschafter Dr. Martin Schneller

Die Palästinensische Position erfolgreich vertreten - Kommunikationsworkshop mit Botschafter Dr. Martin Schneller

Gerade seit sich die Palästinenser in den letzten Jahren verstärkt um den Aufbau staatlicher Strukturen bemühen, hat auch eine professionelle Darstellung ihrer Positionen auf dem internationalen Parkett an Bedeutung gewonnen. In der Bestrebung die Professionalisierung der palästinensischen Außenpolitik zu unterstützen, veranstaltete die FES Ost-Jerusalem im Rahmen ihrer Parteienkooperation mit der Fatah gemeinsam mit der Fatah-Außenkommission einen Workshop zu effektiven Kommunikationsstrategien in diplomatischen Kreisen. Die Veranstaltung fand unter dem Titel „Public Relations and Communication Skills“ am 3. und 4. November in Ramallah statt.
Als Dozent geladen war dafür der ehemalige deutsche Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien Dr. Martin Schneller, der die Erfahrungen in diplomatischen Trainings aus seiner Tätigkeit in der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes erfolgreich zu vermitteln wusste.
Anhand von Video-Beispielen politischer Diskussionsrunden analysierten die Teilnehmer zunächst einmal, welche Feinheiten eine gute Rede ausmachen. Theoretisch wurde besprochen, auf was bei der Vorbereitung und beim Halten einer öffentlichen Ansprache geachtet werden sollte; wie die eigene Botschaft möglichst effektiv an ein bestimmtes Publikum übermittelt werden kann. Die Teilnehmer bekamen dann die Möglichkeit, ihr neu gewonnenes Wissen in kurzen Vorträgen vor ihren Kollegen anzuwenden. Die jeweiligen kurzen Ansprachen zu verschiedenen Facetten des Israelisch-Palästinensischen Konfliktes wurden dann innerhalb der Gruppe der Teilnehmer besprochen und konstruktiv kritisiert. Dr. Schneller zeigte sich beeindruckt von der kollegialen Feedback-Kultur zwischen den Teilnehmern, die den Workshop besonders bereicherte.