IPCC Workshop in Beit Sahour
Teilnehmer des IPCC Workshops bei der Gruppenarbeit.
Am Freitag trafen Vertreter aus palästinensischen Dörfern in der Nähe von Beit Sahour zusammen. Initiiert wurde das Treffen von dem FES-Partner International Peace and Cooperation Center (IPCC), der die Zusammenarbeit sowohl zwischen den einzelnen Gemeindeverwaltungen, als auch zwischen der regionalen und der ebenfalls vertretenen ministeriellen Ebene stärken und vertiefen sollte.
Diskutiert und bearbeitet wurden beispielsweise der regionale Bedarf an Krankenhäusern, Infrastrukturelle Fragen und die gemeinsame Nutzung öffentlicher Einrichtungen. Themen wie die Wasserverteilung führten zu detailreichen Diskussionen: So wurde vorgeschlagen, bestimmten Viehherden neue Weidegründe zuzuweisen, um die Verseuchung von Wasserläufen zu verringern.
Bei der Frage nach der Umsetzung der erarbeiteten Pläne wurden neben dem Budget vor allem die israelischen Behörden, aber auch die eigenen Bürger als Hindernisse genannt; Tradition und Gewohnheit müssen bei allen Veränderungen berücksichtigt oder überwunden werden. Die erarbeiteten Pläne wurden folgerichtig als der bloße Beginn eines Prozesses deklariert und nicht etwa als bahnbrechende Erfolge abgeheftet. Obwohl der praktischen Umsetzung noch viele Hürden im Weg stehen, konnten alle Teilnehmer neben den erarbeiteten Ideen auch Erfahrungen im gemeinsamen Arbeiten, in Verwaltungsfragen und im Umgang mit den Behörden mit nach Hause nehmen.


