GUPW im Gazastreifen

Teilnehmerinnen des von GUPW und FES organisierten Workshops
Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt in Kooperation mit der General Union of Palestinian Women (GUPW) seit Mai 2010 ein Trainingsprojekt, das junge palästinensische Frauen auf ihre zukünftigen Aufgaben und Führungsfunktionen in den fünf Büros der GUPW in Gaza vorbereiten und qualifizieren soll. Hintergrund dieses Projektes ist der Mangel an Vernetzung innerhalb der Palästinensischen Gebiete, unter dem insbesondere die Belange und Rechte der Frauen keine ausreichende Berücksichtigung finden.
Über lange Zeit hatten sich innerhalb der GUPW festgefahrene Strukturen gebildet, was einen Wechsel in der Führungsriege sehr schwer gestaltete. Nach Abhaltung des fünften Generalkongresses des GUPW im letzten Jahr in Ramallah ist jedoch frischer Wind innerhalb der GUPW zu spüren. Die FES ergriff die Initiative und erklärte sich bereit, den Ausbau neuer Strukturen innerhalb der Organisation zu unterstützen.

Teilnehmerinnen des von GUPW und FES organisierten Workshops bei der Gruppenarbeit
Vorrangiges Ziel des Projektes ist die Ausbildung motivierter Volontärinnen der GUPW im Hinblick auf die effiziente Bewältigung der anfallenden Aufgaben technischer und administrativer Natur. Zudem sollen die Frauen im Rahmen des Projektes mit der allgemeinen Gesetzessituation und allem voran mit den frauenspezifischen Rechten vertraut gemacht werden.
Das Projekt besteht aus zwei Einheiten mit jeweils 25 Teilnehmerinnen im Alter von 21-25 Jahren aus allen Bezirken des Gazastreifens.


